Warum ganzheitliche Zahnmedizin mein Thema ist

Ich bin Dr. Holger Stuhl und ich bin Zahnarzt. Und ich kann mitreden. Denn ich habe in meiner Kindheit und meiner Jugend und auch jetzt als Zahnarzt selbst eine Menge Erfahrungen als Patient gesammelt. 

Ich kann mich noch sehr klar daran erinnern, wie ich als kleiner Junge in dem überfüllten Wartezimmer meines Zahnarztes zitternd gewartet habe.  Die Zahnarztpraxis bestand aus einem Behandlungszimmer und ich konnte das Stöhnen der Patienten, die vor mir auf dem Zahnarztstuhl saßen, nicht überhören. 

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Ich hatte damals fürchterliche Angst vor dem Zahnarzt....

... weil ich immer nur dann zur Behandlung erschien, wenn ich etwas an den Zähnen hatte. Und so ging es auch den meisten anderen Patienten dort im Wartezimmer.

Vorbeugende Maßnahmen, außer einem nett gemeinten Hinweis, dass man die Zähne putzen sollte, gab es nicht. Als schließlich mein Weisheitszahn entfernt wurde, die Spritze nicht richtig wirkte, und ich traumatisiert die Zahnarztpraxis verließ, schwor ich mir, dass ich das besser machen wollte. 

Meine Vision als Junge

  • Vorsorge ist besser als Nachsorge
  • schmerzfreie Behandlung
  • Freude und Leichtigkeit verbreiten

Nach dem Abitur verlor ich hier jedoch kurzfristig dieses Ziel aus den Augen. Was vielleicht gut war. Denn nach einer dreijährigen Ausbildung, die mich nicht erfüllt hatte, entschloss ich mich, aus dem Wunsch heraus anderen Menschen zu helfen, doch endlich Zahnmedizin zu studieren. 

Und so begann ich 1992 mit dem fünfjährigen Studium der Zahnmedizin. Zunächst studierte ich in Mainz dann später in Düsseldorf, um schließlich 1999 mein Examen zu machen. Nach meiner zweijährigen Assistenzzeit setzte ich meine berufliche Karriere in Schweden als Zahnarzt fort.

Die schwedische Zahnmedizin und das schwedische Gesundheitswesen galt zu diesem Zeitpunkt als besonders fortschrittlich  hinsichtlich prophylaktischer Maßnahmen und der Implantologie. Dieses Gesundheitssystem, indem die Prophylaxe so groß geschrieben wurde, faszinierte mich. Denn ich wollte mich, um die Zähne kümmern, bevor sie Schaden nehmen konnten. 

Gesundheitswesen in Schweden

Mein positives Fazit  aus der Arbeit als Zahnarzt in der schwedischen Klinik war, dass die Prophylaxe wirklich effektiv die Zahngesundheit der Menschen dort enorm verbessert hatte. Nach einjähriger Tätigkeit wollte ich dieses Wissen in meiner eigenen Praxis in Deutschland anwenden und umsetzen. Seit diesem Zeitpunkt ist die Prophylaxe ein wesentlicher Pfeiler meiner Praxis.

Als ich 2005 meine erste Zahnarztpraxis übernahm, konzentrierte ich mich ausschließlich auf die Zähne, das Zahnfleisch und die Mundhöhle. Getreu meines zahnmedizinischen Studiums und den Erfahrungen, die ich bisher gemacht hatte. 

Das Kiefergelenk war zu diesem Zeitpunkt gerade noch in der Nähe der Zähne, so dass ich gelegentlich auch eine Beißschiene anfertigte, die die Zähne vor weiteren Schäden bewahren sollte.

Eigene Praxis in 2005

  • Prophylaxe ein wesentlicher Pfeiler der Praxis
  • Umsetzung meines Wissens aus Studium und dem schwedischen Gesundheitswesen

Hin und wieder hatte ich jedoch Patienten, die nach neuen Füllungen, Kronen oder Prothesen auf einmal über Kiefergelenk- und Nackenschmerzen klagten. Einen direkten Zusammenhang zwischen meinem Zahnersatz und diesen Beschwerden konnte ich mir damals nicht erklären. Ich hatte doch nach den neuesten Erkenntnissen der Zahnmedizin gehandelt und im Mund meiner Patienten gearbeitet. In den Gesprächen mit meinen Patienten erhielt ich beiläufig Informationen, die mich aufhorchen ließen. Der eine Patient erzählte mir, dass er zum Zeitpunkt der Prothesenanfertigung umgeknickt war und erst nach Einsetzen der Prothese Physiotherapie am Sprunggelenk bekommen hatte.

Also stellte ich Nachforschungen an. Ich informierte mich in den Fachbibliotheken und Literaturbanken als auch auf Fortbildungen und stellte fest, dass in der Schulmedizin jede Fachrichtung für sich genommen großartige Fortschritte machte und Wissen anhäufte.

Die Zusammenarbeit zwischen den Zahnärzten und zum Beispiel Orthopäden, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten oder Physiotherapeuten fand entweder überhaupt nicht oder nur unzureichend statt. 

Zusammenhang zwischen den Zähnen und dem Rest des Körpers

Oft findet nur die sogenannte „Dawo´s - Therapie statt, wenn nur dort therapiert wird, da wo es weh tut. Die Ursache wird oft übersehen, weil sie manchmal weit vom Schmerzpunkt entfernt liegt. So kann ein blockiertes Sprunggelenk über eine aufsteigende Muskelkette mit Verschiebung der Rotationszentren zum falschen Biss führen. Eine zu hohe Füllung oder Krone kann einen Hüftschiefstand verursachen.

Schließlich brachte mich das Universum mit großartigen Spezialisten zusammen. Auf einem Treffen des BNI (Business Network International) in Starnberg traf ich diesen wunderbaren Zahntechniker Edgar Franke von BissCode, der sich schon viele Jahren ganzheitlich mit diesem Themen auseinandergesetzt hatte und innovative Lösungen gefunden hatte. Mit seiner Hilfe und der neusten Technologie von Udo Pflaster und der Südtiroler Firma Zirkonzahn habe ich endlich einen ganzheitlichen Weg für meine Patienten finden können.

In diesem Netzwerk erhielt ich in den letzten Jahren die Informationen und Einsichten, die erklärten, warum die Prothese oder die Krone Kiefergelenkschmerzen und andere Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule verursachen konnte und umgekehrt. 

Ich habe gelernt, dass es noch wichtiger ist, danach zu schauen, warum die Zähne kaputt gehen und nicht danach zu schauen, welcher schon kaputt ist. Dabei habe ich festgestellt, dass viel mit dem Kiefergelenk zusammenhängt. [Falls Sie unter Kiefergelenkschmerzen leiden, können Sie sich zum kostenlosen Kieferschmerzen-Soforthilfe Kurs anmelden.]

Denn der Unterkiefer ist die Extremität des Kopfes, die mit einem komplexen Gelenk ausgestattet ist. Der Oberkiefer ist die Spitze der Wirbelsäule. Deshalb ist es so wichtig die genaue Lage des Oberkiefers zu bestimmen, wenn Schienen, Zahnersatz etc. angefertigt werden. Und das geht nur exakt mit technischen Analysemitteln wie dem Planefinder, Facehunter und Jawanalyser.

Ganzheitlicher Ansatz in der Zahnmedizin

  • Oberkiefer ist die Spitze der Wirbelsäule
  • Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Dawo´s Therapie ist unzureichend

Denn Zahngesundheit ist der Anfang der Gesundheit auf allen Ebenen und im Einklang mit dem gesamten Körper. 

Fazit:Gesunde Zähne - gesunder Körper

 Ihr Dr. Holger Stuhl

About the Author Holger Stuhl

Hallo, ich unterstützte Menschen dabei, neue Lebensfreude zu gewinnen. Durch gesunde Zähne, die im Einklang mit dem gesamten Körper funktionieren. Die Zähne sind das Finetuning der Wirbel - deshalb ist Zahngesundheit der Anfang der Gesundheit auf allen Ebenen und im Einklang mit dem gesamten Körper.

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